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Musikantentreffen in Markt Wald2008 |
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Der Tagesablauf des Musikantentreffens ist von 3 Schwerpunkten erfüllt. So gibt es jeweils am Vor- und am Nachmittag 2 Stunden Unterricht in themenbezogenen Gruppen.
Dann gibt es halboffene “Workshops”, wie Chorgesang und Tanzen und das freie miteinander Musizieren, Singen und Tanzen an den Abenden, wo das Erlernte gleich in die Tat umgesetzt werden kann.
Da wir tagsüber mit der Organisation immer sehr beschäftigt sind, haben die Abende für uns natürlich einen ganz großen Stellenwert und bilden die Höhepunkte unseres Treffens.
Hier kommen Menschen mit unterschiedlichen musikalischen Hintergründen aus verschiedenen Ländern zusammen und spielen gemeinsam in “Sessions” und es ist immer spannend, was sich ergibt....... aber immer wunderschön.
Hier sieht man, wie die “Hauptmusiker” von Tänzern umringt sind und sich im Hintergrund Mandoline, Harfe und Bhodran dazu gesellen. Und das alles um 2 Uhr nachts, weil es immer noch so schön ist.
In den letzten Jahren haben wir die Kursinhalte immer mehr dahingehend verändert, daß wir mehr Gewicht auf die Ensemblekurse gelegt haben. So gab es in diesem Jahr neben den Harfengruppen auch ein “Französisches Tanzmusikensemble”, ein “Schottisches Ensemble”, eine “Streicher und Bläsergruppe” , ein “Ensemble für Ensembleanfänger” und natürlich einen großen gemischten Chor.
Wenn Streicher, Bläser und Saiteninstrumente in den verschiedensten Formationen zusammen kommen, dann wird die Musik lebendig, denn der Klang eines Saxophons oder eines Fagotts ist natürlich in der “Folkmusik” eher ungewöhnlich, gibt dem Ensemble aber einen unverwechselbaren Klang und eine Spritzigkeit, die keine Beine ungezuckt und ungetanzt läßt.
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Beim Abschlußabend in der Klangwerkstatt auf dem Tanzboden und der Werkstatt kommen die Tanzmusiker sowie die Tänzer wild ins Schwitzen. Die Hygrometer, die die Luftfeuchtigkeit in der Werkstatt messen und anzeigen steigen gewaltig in die Höhe. Das Schönste aber ist, daß die Stimmung, die Musik und die Lebensfreude der Menschen noch tagelang in der Werkstatt nachschwingen und uns bei der Arbeit immer wieder mit Freude an diese ausgelassenen Stunden zurückdenken lassen. Mmmmhhhhh ein Genuß!!
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Aber auch im Garten oder in der alten Gaststube und im Saal wurde musiziert und es waren wunderschöne Melodien und Lieder zu hören.
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Wer zwischendurch mal nicht ans Musikmachen denken wollte, der konnte durch die “Sonderausstellung” gehen, die wir jedes Jahr mit unterschiedlichen Themen in der Schule aufbauen. In diesem Jahr war “Altes örtliches Handwerk” das Thema. Zusammengestellt wurde die Ausstellung von 2 Freunden, die uns glücklicherweise einen Teil ihrer Exponate zur Verfügung stellten, so daß doch ein interessanter Einblick in einige der Handwerke gezeigt werden konnte.
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Ob Wirt, Musikant, Zimmermann, Schreiner, Waldarbeiter, Schindelmacher, Schmied, Schlosser etc., von jedem war etwas dabei und anhand der Werkzeuge konnte man sehen, wie schön, aber auch gleichzeitig mühsam manche Arbeiten in früheren Zeiten gewesen sind.
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An dieser Stelle sagen wir Hubert Schöner und Dr. Bruno Flach ein herzliches Dankeschön für die Bereitstellung dieser schönen Ausstellung.
In den Pausen zwischen den Kurseinheiten hatten Annette und Eva im Foyer der Schule einen kleinen Kiosk aufgebaut, an dem sich die Teilnehmer mit Kaffee und kleinen Süßigkeiten stärken konnten.
Diese “Kaffeepausen” waren immer auch Rahmen für “Musik zum Kaffee”. Diese Gelegenheit, in lockerem Rahmen etwas zu spielen, was noch nicht die Reife eines Konzertes haben muß, aber doch schon vorspielbar ist, wurde von vielen Teilnehmern genutzt. Auch unsere Tochter Lara spielte hier mit einem kleinen Ensemble aus unserem Dorf auf.
Und Zuhörer gab es große, wie kleine.....
Eine große Besonderheit unserer örtlichen Grundschule, in der unser Musikantentreffen tagsüber stattfindet, sind die Hintergründe in den Klassenzimmern, die so vielfältig und allgegenwärtig sind, daß es fast unmöglich ist, schöne Bilder von Kursteilnehmern oder Referenten in der Gruppenarbeit zu machen. Trotzdem ist es uns gelungen, einige Fotos zu machen, die etwas von der konzentrierten und zugleich lustvollen Arbeit in den einzelnen Gruppen wiedergeben.
In diesem Jahr hatten wir erstmals eine Gruppe mit Streichern und Bläsern. Besonders die Bläser mußten viel in Kreuztonarten transponieren und waren daher vermehrt auf die Ohren angewiesen.
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Friederikes Augen waren konzentriert und starr auf die Noten gerichtet, während Franz zeitweilig gar nicht hinter seiner Basstrompete zu sehen war..... Nur zu hören. Einfach schön, wenn Geigen, Bässe und Bläser zusammen musizieren.
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Der Chor war die größte Gruppe des diesjährigen Musikantentreffens und es waren in diesem Jahr sogar richtig viele Männer dabei.
Richtig Zuwachs bekam der Chor beim “Hungersingen”. Immer vor dem Mittagessen konnten alle Teilnehmer des Musikantentreffens unter der Leitung von Jan Janßen eine Stunde lang miteinander singen. Es ist ein gewaltige Erlebnis, wenn 80 - 100 Stimmen in der Schulturnhalle singen..... Der Hall und die überstarke Akustik lassen hier den Eindruck entstehen, als wäre man in einer großen Kirche.
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Sogar die Gesichter der Teilnehmenden zeigen mitunter vollen Kirchenchoreinsatz (zwinker, zwinker)
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Aber auch von den Ausstellern der Instrumenten- und Tonträgerausstellung wurde die Turnhalle in den Pausen genutzt, um den Klang der Instrumente mal ganz anders wahrzunehmen.
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Der Abschlußabend fand nicht in der Schule, sondern in der Instrumentenbauwerkstatt, im Garten und im alten Gasthaus der Klangwerkstatt statt. Eröffnet wurde der abend mit einer Bläserweise (vom Balkon gespielt) und natürlich mit einem gemeinsam gesungenen Lied. Der weitere Verlauf dieses Abends war so schön, daß wir nicht viele Bilder machen konnten, da wir immer wieder zuhören, tanzen und uns freuen mußten, über all die schönen Melodien, Lieder und Vorträge... Erst als die Sonne schon wieder den Himmel erhellte, gingen die Letzten zu Bett....
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Es war wieder ein wunderbares Pfingstwochenende und wir danken allen, die uns mit gutem Wetter, Tatkraft und vor allem musikalischem Engagement unterstützt haben, diese Tage zu den schönsten in unserem Jahreslauf werden zu lassen. Da es sehr viele sind, die uns unterstützen, können wir nicht alle hier veröffentlichen aber von den wichtigsten möchten wir doch die Bilder einstellen, um ihnen auf diese Weise nochmals ganz herzlich für das gute Gelingen unseres Musikantentreffens zu danken.
Vielen Dank für eure großartige Unterstützung!
Bärbel
Jan
Christoph
Johannes
Alan
Andy
Andrea
Evelyn
Rudi
Heide
Maja
Kamilla Hoerschelmann möchten wir an dieser Stelle ganz besonders danken, denn sie ist 4 Tage vor Kursbeginn für die erkrankte Christine Kügerl eingesprungen.
Christine wünschen wir auf diesem Wege alles erdenklich Gute für ihre Genesung und hoffen, daß wir sie bald wieder hier in Markt Wald zu Gast haben können.
Unser Musikantentreffen 2008 ist vorüber und alle Gäste sind wieder abgereist..... Aber uns bleiben die Erinnerungen an wunderschöne Tage und erfüllen uns mit Freude, Lust und Kraft.
Die ersten Referenten für das kommende Jahr sind schon engagiert und wir freuen uns darauf, wieder den Rahmen für ein schönes Zusammentreffen von musikbegeisterten Menschen gestalten zu können.
Haida!!! Freude!!!