Musikantentreffen 2010

vom 21. - 24. Mai 2010

In diesem Jahr feierten wir unser siebzehntes großes Musikantentreffen mit über 100 Teilnehmern hier in Markt Wald. In der Vorbereitung war es schwierig, sich bei arktischen Temperaturen vorzustellen, daß über die Pfingstfeiertage die Sonne scheinen würde...... Aber sie kam tatsächlich und sorgte bei allen Musikanten für gute, ausgelassene Stimmung. Hier einige Bilder von diesem schönen Kurs, der uns wieder viel Kraft und Lust für das nächste Jahr gegeben hat.

Wie schon in den letzten Jahren, lag auch heuer der Schwerpunkt der Kurse in der Ensemblearbeit. Es gibt in der Musik nichts schöneres, als wenn Menschen mit verschiedensten Instrumenten zusammenkommen und gemeinsam Musik machen.

Im “Ensemble für Ensembleanfänger” wurde dieser Weg in langsamen Schritten gezeigt.

 

 

In den Tanzmusikensembles ging es da schon gleich schneller zur Sache. Auch waren hier die Gruppen etwas größer, um die musikalische Vielfältigkeit ausschöpfen zu können.

 

 

 

 

Ob Schottische-, Französische- oder Alpenländische- Tanzmusik..... allen ist gemein, daß sie die Füße der Tänzer zum Zucken bringen sollen und das gelang besonders gut beim ”Hungertanz”, einem Workshop, den alle Teilnehmer zusätzlich besuchen konnten und der mit Livemusk der Tanzmusikensembles begleitet wurde.

Angeleitet wurden die schottischen Tänze von Alan James. Auf witzige Weise zeigte er mit seiner Frau Wendy Stewart, wie die unterschiedlichen Figuren getanzt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Genuß ist es natürlich, wenn eine große Tanzmusikgruppe die Musik spielt und den Tänzern kräftig einheizt. Da haben nicht nur die Tänzer ihren Spaß.

 

 

 

Die geschmückte Turnhalle diente nicht nur den Tänzern, sondern auch dem Chor als Übungsraum.

 

 

 

 

 

Es wurde nicht nur gesungen, sondern die Instrumentalisten unter den Sängern brachten ihre Instrumente mit und begleiteten die stimmgewaltigen Sänger.

 

 

 

 

In den Instrumentalgruppen wurde natürlich auch fleißig musiziert, neue Spieltechniken und Stücke erlernt und das Zusammenspiel mit anderen geschult.

 

 

 

 

Robin Huw Bowen aus Wales, ein strenger, aber sehr humorvoller Lehrer, bereicherte das Treffen nicht nur mit seiner außergewöhnlichen Musik, die er zusammen mit seiner Gruppe beim Abschlußabend in der Klangwerkstatt zu Gehör brachte, sondern auch mit seinen witzigen Bemerkungen über die Unabhängigkeit von Wales, die wir postwendend auf Markt Wald übertragen konnten: “Markt Wald ist kein Teil von Europa”. Es ist einzigartig.

 

 

 

 

Zwischen den Unterrichtseinheiten war immer genügend Zeit für alle, sich wieder zu stärken, sich auszutauschen, oder gar die Mittagspause mit Musik und Nickerchen zu verbringen. Die wärmende Sonne zauberte auf alle Gesichter ein seeliges Lächeln.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch die modernen Zeiten halten Einzug auf dem Treffen...... Die aufgenommenen Musikstücke werden gleich am Computer analysiert, kritisch besprochen oder gleich wieder gelöscht...

 

 

 

 

 

Zu den Kaffeepausen gab es immer Musik im Foyer der Schule. Ob das Markt Walder Ensemble, Harfenmusik, Gesang oder gemeinsames Singen..... es gab immer wieder musikalische Perlen zu hören.

 

 

 

 

Ganz besonders beeindruckend war Lotti, die auf der Ukulele zusammen mit ihrem Vater Christoph alte Schlager, aber auch eigene Kompositionen und Lieder vortrug. Einfach grandios!!!

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Der Höhepunkt des Festes war der Abschlußabend in der Klangwerkstatt. Hier wurde in der Werkstatt wild getanzt und musiziert, während im Garten unter den großen Eschen Musikanten miteinander spielten und sangen...... oder in der Gaststube schöne walisische Melodien erklangen.

Ein bunter Abend, mit vielfältigsten musikalischen Facetten, wie man ihn nur sehr selten erleben kann.

 

 

Wieder ist ein bereicherndes Musikantentreffen vorüber und wir sind dankbar, daß wir so schöne Tage erleben durften. Ein ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle allen Helfern, die dazu beigetragen haben, daß die Zeit so schön werden konnte. Sei es bei der Zimmerverteilung für alle Teilnehmer, der kulinarischen Versorgung der Referenten und Aussteller sowie den Helfern in der Schule.

Und natürlich der größte Dank den Referenten, die mit ihrer Arbeit das Musikantentreffen erst zu dem gemacht haben, was es ist.