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Bau- und Spielkurs in Walsrode
vom 4. - 7. 2. 2010Seit 12 Jahren organisiert Manuela Tietsch diesen Kurs im Raum Walsrode und er ist damit einer unserer ältesten Kurse an ein und demselben Ort. Auch in diesem Jahr wurde wieder fleißig gespielt und gebaut. Hier einige Bilder, die natürlich nur ansatzweise die Stimmung dieses Kurses wiedergeben können.
Während die Spielkursteilnehmer versuchten, einzelne Töne zu schönen Melodien zusammenzusetzen, zerkleinerten wir in der Werkstatt Holz in kleine Stücke....... Natürlich auch, um es dann wieder zu einem großen Ganzen zusammenzusetzen. Her werden gerade die Eckleisten bearbeitet.
Den Kindern wurde die Zeit manchmal lang und so begannen sie, die Zeit sinnvoll zu nutzen, in dem sie kleine Zwergenhäuser aus Abfallholz bastelten. Es war eine Freude, diese kleinen Häuser entstehen zu sehen!
Tagsüber wurde fleißig gespielt und gebaut und Abends trafen wir uns im Gemeinschaftsraum zu Feierabend-Feiern. Mit Musik etwas Tanz und vielen guten Gesprächen.
Besonders spannend wurde es am vorletzten Abend, als alle Instrumente geölt wurden und wir dann anschließend in das neu eröffnete Mittelaltergasthaus “Zauberkessel” fuhren. Schon im letzten Jahr konnten wir dort unseren Abschlußabend feiern. Da war das Gasthaus allerdings noch nicht geöffnet und es gab noch nichts zu Essen.
Das Innere des “Zauberkessels” ist etwas ganz Besonderes. Und das Gasthaus nach den vielen Jahren Bauzeit mit Leben erfüllt zu sehen, war sehr schön. Allerdings konnten wir als Gruppe erst gegen später eine etwas ruhigere Stelle finden, wo dann der Spielkurs seine gelernten Stücke vorspielte und auch die Spielkursteilnehmer zeigen konnten, was in diesen Tagen entstanden war.
Viele Gäste kamen näher gerückt, um auch zuzuhören.
Hier steht Roland, der Vater der Kursorganisatorin Manuela Tietsch und hört sich an, was die Harfenspieler alles gelernt hatten. Er, der das Ambiente dieser Gaststätte geschaffen und viele Jahre Baustellenarbeit hier erlebt hat, genoss es sichtlich, daß die Räume nun nicht mehr mit Baustaub und Baulärm, sondern mit Essensgerüchen und Menschenstimmen gefüllt waren.
Dann endlich kam der letzte Tag und es ging ans das Aufziehen der Seiten. Vorher mußten aber noch die Umlenkstifte eingeschraubt werden, die Ösen in die Decke und die Wirbel eingepasst werden.
Das Saitenaufziehen ist immer eine langwierige und schwierige Arbeit, denn das festziehen der Knoten ist nicht immer leicht. Vor allem wenn die Hände nach den arbeitsreichen Tagen vorher schon etwas müde geworden sind.
Nach einer letzten Abschlußrunde trafen sich nochmals alle Teilnehmer (Bau- und Spielkurs) zu einem großen Abschiedsfoto, auf dem man sehen kann, wie kreativ sie alle waren.
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