Dulcimer

4 Saiten, Stimmung D-Dur, also a-a-a-d
Blanke und silberumsponnene Stahlsaiten
Länge ca 90cm, diatonisches Griffbrett
Verwendete Hölzer: Kirsche, Fichte 
   
Preis für fertiges Instrument:  250,-*
Preis für Material im Baukurs:
Zuzüglich Kursgebühr, Unterkunft und Verpflegung
 95,-*

* Alle Preise inkl. 19% MwSt.

   
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4-saitige Bordunzither mit diatonischen Bünden, wie sie sich bei den europäischen Auswanderern in USA erhalten hat, einfache Ausführung mit schlankem einbauchigem Resonanzkörper.

Die ersten Auswanderer in Amerika konnten auf ihren kleinen Schiffen nur wenige Instrumente mitnehmen, dafür aber brachten sie Ideen und Erinnerungen aus Europa mit. Aus diesen Grundlagen wurde in den Apalachen, dem ersten Siedlungsgebiet an der Ostküste, aus den frühen Formen des Scheitholt, des Epinette des Vosges und anderen Zithern der Dulcimer entwickelt, der zu einem beliebten Volksinstrument bis in unsere Zeit hinein wurde.

Gespielt wird er meistens auf dem Schoß und dort mit einem langen Band, in das man beide Füße stellt, festgehalten. Die linke Hand greift nun mit den Fingern oder mit einem Holzstöckchen die Melodiesaiten ab, während die rechte Hand mit einem Plektron über alle Saiten streicht und so auch die Begleitsaiten, die im Quintabstand gestimmt sind, zum Klingen bringt. Wie bei allen Schlag- bzw. Kratzzithern kann sich nun die Melodie um den gleichbleibenden Bordunton ranken.

Da von den insgesamt vier Saiten des Instrumentes zwei gleichgestimmte, die dicht nebeneinander liegen, für die Melodie benutzt werden, sind es nur zwei Begleitsaiten, die umgestimmt werden müssen, um die Bordunbegleitung an die verschiedenen Tonarten (Kirchentonarten) anzupassen. Gestimmt werden die Saiten mit Mechaniken, die ein sauberes Stimmen der Stahlsaiten ermöglichen.

Klangbeispiel