Raffele

3 Saiten, Stimmung  a'a' d' 
Blanke Stahlsaiten, Broncesaite 
Länge ca. 48 cm, halbchromatisches Griffbrett
Verwendete Hölzer: Ahorn, Elsbeere, Fichte 
   
Preis für fertiges Instrument:  260,-*
Preis für Material im Baukurs:
Zuzüglich Kursgebühr, Unterkunft und Verpflegung
 130,-*

Passende Transporttasche:


 50.-*

* Alle Preise inkl. 19% MwSt.
   

 

 

Wie alle Kratz- und Scherrzithern entwickelte sich das Raffele aus dem Scheitholt heraus und bekam über die Jahrunderte seine spezielle Form und Spielweise im Alpenraum. Speziell in Südtirol entwickelte es sich zum beliebten Volksmusikinstrument und durch die Veränderung der Besaitung weg vom Bordun und dafür zu 3 Melodiesaiten auf dem Griffbrett, wurde zu Beginn des 20. Jh. das akkordische und melodische Spiel in mehreren Tonarten immer geläufiger. Häufig von anderen Instrumenten begleitet wird das Raffele so auch heute noch kraftvoll für Tanzmusik in Südtirol bei Festen und in Wirtshäusern gespielt.

Diese Tradition wollen wir mit dem Bau des Raffele weiter unterstützen und hoffen, daß sich dieses kleine, leicht zu spielende Instrument, das man so gut und problemlos überall hin mitnehmen kann, bald noch größerer Beliebtheit erfreut.

Wir bauen das Instrument standardmäßig mit einem halbchromatischen Griffbrett, wie es in Südtirol üblich ist. Auf Wunsch können wir aber auch ein rein diatonisches oder auch ein voll chromatisches Griffbrett machen.

Die übliche Stimmung a' a' d' ermöglicht das Spielen in D-Dur und G-Dur, sowie etwas eingeschränkt auch in C-Dur.

 

Artikel über das Raffele im Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerkes

Gernot Niederfriniger aus Mals in Südtirol hat sowohl die Klangbeispiele auf dieser Seite eingespielt, als auch einen interessanten Artikel über das Raffele geschrieben, der im Jahrbuch 2015 Band 64 veröffentlicht wurde und der in gedruckter Form beim Österreichischen Volksliedwerk bestellt werden kann.

Klangbeispiel